N E W S
HERABSETZUNG des STAMMKAPITALS VON 1,7 Mio AUF 0,1 Mio EURO
Beunruhigt durch die massive Stammkapital-Herabsetzung von zuvor 1.7 Mio. Euro auf nun nur mehr 0.1 Mio. Euro, die die Gesellschafter der Remos Aircraft GmbH am 29.12.2011 beschlossen und die der jetzige Geschäftsführer am 03.01.2012 in den Veröffentlichungsblättern der Gesellschaft bekannt gemacht hat, meldeten sich spontan ehemalige mir von früher bekannte Kunden und insbesondere Lieferanten des Unternehmens und drückten ihre Besorgnis darüber aus mit der Frage, ob ich Hintergründe dieses Schrittes kennen würde...
Spekulationen über Hintergründe bringen nichts - aber ich denke, die Verunsicherung kam wohl auch aus der Phrase "Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, sich bei ihr zu melden."
Zu einer Bekanntmachung einer derartigen Aufforderung an die Gläubiger ist REMOS Aircraft GmbH im Falle einer Herabsetzung des Stammkapitals nach dem GmbH-Gesetz im Sinne des Gläubigerschutzes aber gesetzlich verpflichtet (§ 58 Abs. 1 Nr. 1 GmbHG).
Weiterhin regelt § 58 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG: "...Gläubiger, welche sich bei der Gesellschaft melden und der Herabsetzung nicht zustimmen, sind wegen der erhobenen Ansprüche zu befriedigen oder sicherzustellen"
Möglicherweise könnte der derzeitige Geschäftsführer Theo Paeffgen (also mein zumindest unternehmensleiterischer Nachfolger in inzwischen vierter Generation) zu diesem Thema Auskunft geben und Rückfragen schnellstens beantworten, sofern der interessierte Gläubiger mit unermüdlicher Beharrlichkeit und Willenskraft es schafft, ihn direkt zu erreichen. Denkbar wäre auch, dass Theo Paeffgen, der ja durchaus als äußerst sympathischer, liebenswerter und zugänglicher Menschenfreund gilt, sich über intensiveren direkten Kontakt zu Lieferanten und Kunden freuen könnte. Unstrittig ist jedenfalls, dass Anfragen zum Thema ihm persönlich besser zuzuordnen sind als mir persönlich :-)
Fraglich ist, warum das Stammkapital der REMOS Aircraft GmbH jetzt von bisher 1.7 Mio. Euro auf 0.1 Mio. Euro herabgesetzt wird.
Bei einer "Kapitalherabsetzung" geht es aus wirtschaftlicher Sicht zunächst um einen reinen Buchungsvorgang, bei dem der GmbH (noch) kein Vermögen entzogen wird. Aber es findet natürlich damit eine Verringerung der Vermögensbindung statt, die es für die Gesellschafter unkomplizierter macht, sich Teile des Gesellschaftsvermögens auszuzahlen und somit der Gesellschaft Kapitalvermögen zu entziehen - dies könnte der Interessenslage der Gläubiger entgegenstehen.
Möglicherweise könnte eine Herabsetzung des Stammkapitals auch zur Bilanzkosmetik gegen einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag gebucht werden, um somit ggf. eine buchmäßige Überschuldung zu beseitigen oder zu vermindern.
Denkbar wäre auch, das Instrument der Kapitalherabsetzung - allerdings in Verbindung mit einer unmittelbar darauf folgenden Kapitalerhöhung - als bilanzschonende Methode beim Ersatz eines Altgesellschafters durch einen Neugesellschafter einzusetzen.
Der freundliche Rechtsanwalt Theo Paeffgen wird seinen Job als - neuerdings - Geschäftsführer einer Flugzeugfirma schon Recht machen (wem und wie, das wird die Zukunft zeigen).
Dabei möge er und die Gesellschafter von REMOS Aircraft GmbH bitte nicht vergessen, endlich kurzfristig unsere Verträge zu erfüllen, um mir weiteren Schaden aus der bisherigen Nichterfüllung zu ersparen...
Am 23.05.11 lief im BR erneut die Wiederholung des TV-Films über Lorenz Kreitmayr mit dem Titel "Lebenslinien: Eines Tages werd ich fliegen..." von Dr. Franz Deubzer.
Wir, Ala und Lorenz Kreitmayr, bedanken uns ganz, ganz herzlich für die vielen, wirklich lieben Zuschriften und rührenden eMails!
Nach Informationen des Fernsehsenders lagen die Einschaltquoten trotz der mehrfachen Wiederholungen immer noch etwa doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Sendungen.
Die öffentliche Version der IBB Kreitmayr Office-Homepage ist jetzt online. Sie sind herzlich eingeladen!! Bitte besuchen Sie uns jetzt auf "http://www.ibb-kreitmayr.de/".
Die Seite zeigt aktuelle und frühere berufliche Aktivitäten und soll mich nach weiterem Ausbau dabei unterstützen, geeignete Management-, Entwicklungs- und Produktionsaufträge oder auch Projektkooperationen in Luftfahrt, Elektronik und Software, GreenEnergie und Solartechnologie sowie eMobility zu akquirieren.
Ich würde mich natürlich auch sehr darüber freuen, wenn Sie einen Link auf meine dortige Seite schalten würden!!
"WIE VIEL IST DAS PAPIER WERT, auf dem REMOS AIRCRAFT Verträge geschrieben sind?"
Also - um das Wichtigste zunächst einmal klarzustellen: REMOS AIRCRAFT ist natürlich eine grundsolide Firma mit grundsoliden, neuen Investoren (der Alte ist ja in allen Ehren ausverschieden).
Von daher sollte mir eine Frage wie die obige ja sowieso gar nicht in den Sinn kommen!
Käme sie ja auch gar nicht, wenn da nicht so eine seltsame, ja existenziell wichtige Problematik immer noch nicht gelöst worden wäre.
Vor dem Einstieg des jetzigen Investors und der Übernahme von Geschäftsanteilen von Altinvestor Herrn E. Färber (das "E" ist eine Abk. u. steht hier für "Ehrenwert") wurde, wie sich das ja auch gehört, durch den jetzigen Investor eine sorgfältige, systematische und detaillierte Prüfung aller Verträge und der gesamten Wirtschafts- und Rechtssituation des Unternehmens durchgeführt. So etwas nennt sich dann "Due Diligence", und diese "Sorgfaltspflichtsprüfung" ist insbesondere im Bereich Venture Capital nicht nur vollkommen üblich, sondern unbedingt geboten.
Jedenfalls stellte sich dabei genau das heraus, was ich schon bei meiner Trennung von dem ehrenwerten Eberhard Färber, dem selbst ernannten Business-"Angel", immer gesagt habe: nicht REMOS AIRCRAFT besitzt eindeutige Rechte am Produkt, sondern ich, Lorenz Kreitmayr. Und weil REMOS AIRCRAFT eben nicht die erforderlichen eindeutigen Rechte besaß, auch nicht vor dem Einstieg des derzeitigen Investors, genau deshalb kam das Management von REMOS AIRCRAFT am 22.12.2008 (jawohl, genau zwei Tage vor Weihnachten) zu mir nach Eschelbach und legte mir nahe, "jetzt und heute" einen Vertrag zu unterschreiben, ohne den die weitere wirtschaftliche Existenz von REMOS AIRCRAFT beendigt sei.
Nun liegt es mir absolut nicht, unmittelbar nach Rückkehr von einer Jubiläums-Kreuzschifffahrt mit meiner lieben Frau Ala, zwei Tage vor Weihnachten und ohne die Möglichkeit einer juristischen Prüfung ganz schnell einen Vertrag zu unterschreiben. Noch dazu zu Gunsten eines Unternehmens, an dem ich ja nicht einmal mehr beteiligt war. Da mir aber "unmissverständliche Zeichen" gesetzt wurden, und da ich trotz alledem, was ich in den letzten paar Jahren mit REMOS Aircraft erleben durfte, immer noch in REMOS Aircraft mein BABY sehe und vor allem auch sehr viel Hochachtung vor den Mecklenburg-Vorpommerischen Mitarbeitern an der Basis empfinde, die sonst ihren Arbeitsplatz über Weihnachten verloren hätten, deshalb habe ich so überstürzt diesen "Dezember-2008-Vertrag" unterschrieben. Damit wurde REMOS Aircraft in die Lage versetzt, mein Flugzeug "legal" zu produzieren und zu verkaufen.
Natürlich waren seitens REMOS Aircraft an diesen Vertrag auch gewisse PFLICHTEN geknüpft. Diese vertraglichen Pflichten sind bis heute in den wesentlichen Punkten nicht erfüllt worden.
Warum habe ich meine Rechte (noch) nicht über ein Gerichtsverfahren durchgesetzt?
Weil mir immer wieder signalisiert worden ist, dass ich noch Geduld haben müsse, um die weitere Existenz des Unternehmens und der Mitarbeiter nicht zu gefährden. Im Laufe von weiteren Verhandlungen sind mir dann "Entschädigungszahlungen"für die verspätete vertragliche Pflichterfüllung seitens REMOS Aircraft angeboten worden. Also habe ich das Kompromissangebot angenommen.
Und was jetzt kommt, kann sich der findige Leser wahrscheinlich ausmalen: die Entschädigungszahlungen sind natürlich noch nicht wie vereinbart bezahlt worden. Dafür ist mir aber zur Abwechslung wieder signalisiert worden, dass ich noch Geduld haben müsse, um die weitere Existenz des Unternehmens und der Mitarbeiter nicht zu gefährden...
Also - genau: Alles grundsolide Vertragspartner, aber leider kommt mir halt immer wieder diese komische Frage von oben in den Sinn. Sie wissen schon - diese Frage nach dem Wert von Papier usw. ...
Das Datum "1. April" für diesen Eintrag hat wohl eher einen symbolischen als einen streng chronologischen Charakter!
Denn natürlich habe ich meine drei verbliebenen außergewöhnlichen Flaschen Rotwein nicht alle auf einen Schlag am 1. April getrunken, dennoch - Fakt ist, dass die drei verbliebenen Flaschen aus meinem Keller innerhalb von nur ca. zwei Jahren verschwunden sind!!! Und zwar alle!!!
Aber irgendetwas war mit denen scheinbar ziemlich faul, und sie waren wohl doch nicht so gut, wie sie dargestellt worden sind, denn anders lassen sich die immer noch anhaltenden Kopfschmerzen nach ihrem "Genuss" nicht erklären...
Jedenfalls hat das Verschwinden der drei verbliebenen außergewöhnlichen Flaschen inklusive des zugehörigen goldenen Korkenziehers aus meinem Keller die verbleibende Gesamtmasse zwar zahlenmäßig geschwächt (nicht zu vergessen auch die 17 Millionen Mikro-Oechsle, die der Mostgewichtssumme meiner Kellerweine durch dieses Intermezzo in der Summe wohl jetzt fehlen dürften), aber die Gesamtqualität ist immer noch im Keller.
Irgendwie kommt mir in diesem Zusammenhang immer ein Satz in den Sinn, obwohl der doch überhaupt nicht so recht passt, oder?
"Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gründlich..." oder so ähnlich...
Heute Abend habe ich mich entspannt zurückgelehnt, mir meine Lieblingsmusik angeschaltet und die erste von vier Flaschen meines besten Rotweins geöffnet, die seit zwei Jahren auf eine besondere Gelegenheit warten...
Und was gibt es sonst noch Neues?
Seltsame Entwicklungen im Management von REMOS Aircraft? Nein, es war und ist für mich vorhersehbar!
Dr. Frank Döring (mein "Nachfolger" bei REMOS Aircraft Pasewalk) ist nun spurlos von der REMOS Webseite verschwunden, siehe unter http://www.remos.com/de/unternehmen.php Liste "Leitende Mitarbeiter".
REMOS Aircraft wurde aber doch managementmäßig unter dem Zepter des "erfahrenen Business-Angels" Eberhard Färber gut aufgestellt, oder? Na ja, wie man sieht stehen ja schließlich noch ein paar weitere fähige Mitarbeiter auf der Liste...
Ich trinke manchmal sehr gerne ein Glas guten Rotweins. In meinem Keller habe ich noch die drei übrigen ausgezeichneten Flaschen lagern.
Ich habe das Gefühl, ich werde sie bald trinken...
Am Montag 27. August 2007 um 19:30 Uhr sendet das Bayerisches Fernsehen die Wiederholung des TV-Films
"Eines Tages werd' ich fliegen! -
Der Flugzeugbauer Lorenz Kreitmayr"
Der 2005 von Dr. Franz Deubzer gedrehte Dokumentarfilm aus der Reihe "Lebenslinien" wurde nach seiner Erstsendung im Herbst 2005 inzwischen von den meisten dritten Programmen übernommen und ist nun wieder im BR zu sehen.
Sendetermine:
Montag 27. August 2007 um 19:30 Uhr
Montag nachts, 27. August 2007, 2:15 Uhr
Freitag 31. August 2007 um 11:45 Uhr
